Die Oberliga-Handballerinen der HSG Wilhelmshaven haben gute Aussichten, die Saison auf dem fünften Tabellenplatz zu beenden – eventuell sogar noch ein oder zwei Ränge besser. Gestern Nachmittag setzten sich die Jadestädterinnen beim abstiegsgefährdeten TSV Morsum mit 30:28 (14:14) Toren durch. Sina Linda (8) und Tanja Wark waren die erfolgreichsten Torschützinnen im Team von Michael Muche.
Der Coach fasste den 60-minütigen Auftritt seiner Frauen wie folgt zusammen:” Sonntagsausflug mit Sommerhandball. Wir hatten hier alle Möglichkeiten, die Partie deutlich für uns zu entscheiden – nur genutzt haben wir sie nicht.” Nach gutem Start (6:2, 8.) velroren die Gäste den Faden. Überhastete Angriffe, Fehlwürfe und technische Fehler prägten das Spiel der HSG, so dass Morsum schnell aufschließen konnte. Ab der 20. Minute bekamen die Gäste aber wieder die Kurve und führten kurz vor dem Wechsel mit 13:10. Dass die Anzeigetafel nach 30 Minuten 14:14 anzeigte, lag weniger am starken TSV als viel mehr an der fehlenden Konstanz im Spiel der Jadestädterinnen.
Im zweiten Durchgang schnupperte Morsum noch knappe zehn Minuten am möglichen Punktgewinn, ehe die HSG mit einem kleinen Zwischenspurt für klare Verhältnisse sorgte. Angetrieben von Linda, die die erkrankte Vanessa Stoll gut vertrat, zog die HSG von 19:19 auf 29:24 davon. In der Schlussphase betrieben die Bremerinnen dann noch eifrig Ergebniskosmetik- näher als beim 28:30-Endstand kamen sie der HSG aber nicht mehr.
Muche: “Wir wollten gewinnen und genau das haben wir getan. Spätestens morgen fragt keiner mehr nach dem Ergebnis- was zählt sind die zwei Punkte.”
HSG: Riedel, Gudenau; Linda 8, Wark 7, Kurstedt 3, Reitz 3, Zölck 3, Seger 2, Selina Eisenhauer 2, Lehmann 1, Silvana Eisenhauer 1, Agten
Quelle:(Wilhelmshavener Zeitung)




